Interview mit Kaspersky

Ein interessantes Interview – “Vom KGB-Agenten zum Meister über alle Viren” – ist in “Welt Online” zu lesen.

WELT ONLINE: Herr Kaspersky, welche Sicherheitsbedrohungen erwarten uns in diesem Jahr?

Eugene Kaspersky: Zweierlei. Zum einen das weitere Ansteigen der Computerkriminalität. So wächst bis heute die Anzahl der Attacken exponentiell, weil vieles automatisiert ist. Trojanische Programme, Viren oder Würmer werden halb- oder vollautomatisch geschaffen und generieren einen riesigen Sturm unterschiedlicher Angriffe. In den USA haben Hacker


über eine geknackte Datenbank eine große Anzahl von falschen Kreditkarten hergestellt; binnen einer halben Stunde wurden neun Milliarden Dollar von Geldautomaten abgehoben. Nach unseren Berechnungen beträgt der Schaden durch Cyberkriminalität weltweit 100 Milliarden Dollar. Astronomische Summen, und keiner sieht sie. Die Banken schweigen, um ihre Reputation nicht zu gefährden.

WELT ONLINE: Und die zweite große Bedrohung?

Kaspersky: Terroristische Attacken, die ein IT-System gebrauchen, um die Kontrolle über andere Systeme zu bekommen und beispielsweise den Eisenbahnverkehr oder die Stromversorgung lahmzulegen.

Das vollständige Interwiev gibt es hier.

Tags: CeBIT, Kaspersky, Viren

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