Suchmaschinen ohne Datenspeicherung

Es ist bekannt, dass z.B. Google Suchanfragen nebst dazugehöriger IP-Adresse speichert, und dies mindestens für neun Monate. Andere Suchmaschinen verfahren ebenso. Eine IP-Adresse wird zwangsläufig übergeben, wie beim Besuch jeder anderen Internetseite auch. Das ist normal. Nur sind bei einer Suchmaschine die IPs mit Inhalten verknüpft und rein theoretisch sind diese Suchanfragen über diese Adresse und den Provider zurück zu verfolgen. Die Suchmaschinenbetreiber werten diese Informationen aus, um den Algorithmus zu verbessern, sagen Sie. Wird auch so sein. Gleichzeitig sind diese Informationen natürlich auch werbetechnisch interessant. Und die Suchmaschinen leben davon.

Es geht natürlich auch anders. Es gibt Suchmaschinen, die auf diese Datenspeicherung verzichten, so z.B. Ixquick. Diese Metasuchmaschine verzichtet ganz auf die Speicherung von Userdaten und bietet zudem einen Proxy an, über den die gefundenen Seiten besucht werden können. Anonymer geht es nicht. Die Suchmaschine lässt sich auch einfach in die Firefox-Suchfunktion einbeziehen.
Aber selbst Google kann man anonym nutzen. Scroogle Scaper greift auf Google-Suchergebnisse zu und ordnet die vorliegenden Herkunftsadressen beliebig zu, so dass Rückschlüsse auf die wahre IP nicht mehr möglich sind. Hierzu gibt es auch eine Firefox-Toolbar.

Weitere Informationen zu Ixquick

Weitere Informationen zu Scroogle Scraper

Tags: anonym, Datenspeicherung, Firefox, Plugin, Suchmaschinen

Eine Antwort zu “Suchmaschinen ohne Datenspeicherung”

  1. Guter Hinweis. Danke! – Rolf

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